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Sottrumer Rettungswache ist gut ausgelastet
Klaus Dreyer (SPD): "Erhalt erspart dem Kreis Kosten“
Mitglieder der SPD-Kreistags-Fraktion besuchten die Rettungswache in Sottrum
Sottrum. (r/ivr). Gute Auslastung, verkehrsgünstige Lage, partnerschaftliche Hilfe: Die SPD-Kreistagsfraktion informierte sich vor Ort über die Situation der Sottrumer Rettungswache. Klaus Dreyer sieht sich in seinem Standpunkt bestätigt: Der Erhalt der Wache erspart dem Kreis hohe Kosten.
Direkt vor der Autobahnauffahrt Stuckenborstel befindet sich die Sottrumer Rettungswache, die seit dem 1. November rund um die Uhr besetzt ist. Die Auslastung ist nach den Worten von DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Eckhoff gut. Zunehmend werden von der Sottrumer Rettungswache auch Einsätze im unmittelbar angrenzenden Nachbarkreis Verden wahrgenommen. Besonderer Schwerpunkt: die Dauerbaustelle Autobahn A1, das Einkaufszentrum Dodenhof sowie Einsätze in Ottersberg und Oyten.
Für die SPD-Kreistags-Fraktion bestätigte sich der Eindruck vor Ort, dass die Rettungswache einen optimalen Standort hat. Grundsätzlich müssten die Standorte der übrigen Rettungswachen im Kreis nach Ansicht der SPD sehr genau betrachtet werden. Neubauten seien – wo nicht unbedingt erforderlich - zurückzustellen. Um nicht voreilig unnötige Investitionen zu tätigen, will die SPD abwarten, welches Ergebnis die Verhandlung des Landrates mit den Nachbarlandkreisen über eine noch engere Zusammenarbeit sowie mit der Landesregierung über eine Absenkung der Hilfsfrist von 15 Minuten bringe.
Auf Nachfrage des örtlichen Kreistagsabgeordneten Dreyer bestätige Eckhoff, dass dem Landkreis erhebliche Beträge für die ursprünglich vorgesehene Verschiebung und den Neubau von Rettungswachen erspart blieben. "Die Fraktion ist auch aus diesem Grunde der Auffassung, dass die Mehrkosten die durch die 24-Stunden-Besetzung der drei Rettungswachen in Sottrum, Lauenbrück und Gnarrenburg entstehen nicht allein vom Landkreis beziehungsweise den Städten und Gemeinden getragen werden müssten, sondern auch von den Krankenkassen, die sich ehedem zu einer Kostenbeteiligung von 250.000 Euro bereiterklärt hatten“, sagt Dreyer. Diese Ansicht teile auch Samtgemeindebürgermeister Markus Luckhaus. Er habe insbesondere auf die gemeinsame Forderung aller Städte und Gemeinden an den Kreistag verwiesen, die Kreisumlage allenfalls um einen Punkt zu erhöhen. Der jetzige Mehrheitsbeschluss belaste die Städte und Gemeinden derart, dass notwendige Sanierungsmaßnahmen an Schulen, Straßen und Gemeinschaftseinrichtungen kaum noch durchgeführt werden könnten. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG











